VW e-Golf Erste Begegnung Buddy Carsharing Birngruber Mautern

Elektroautos sind zukunftsweisend.  Natürlich gibt es viele Stimmen pro und contra.  Ich habe einen VW e-Golf getestet, bin vier Kilometer entlang der Donau und über eine Brücke damit gefahren.  Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche wurden die Fahrzeuge vor dem Rathaus in Mautern an der Donau ausgestellt und es wurden Testfahrten verschiedener Elektroautos angeboten.  Anschließend gab es Vorträge im Rathaus.  Das Auto das ich gefahren bin stammt aus dem Haus Birngruber in Krems und wird als Carsharing unter dem Namen Buddy angeboten mittels App.  Bald werde ich mich anmelden, und dann weiter berichten.  Ich freue mich auf noch viele Kilometer Erfahrung.

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Ich setze mich hinein und drücke auf START

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Im Tacho erscheinen diverse Kontrollleuchten, und was mir gleich auffällt: die dargebotenen Informationen sind nicht zuviel, man wird nicht überfordert und kann sich auf das Fahren freuen und man hat auch Zeit rauszuschauen.

Links im Tacho sehe ich aktuell wieviel Energie während der Fahrt das Auto verbraucht (blau) bzw. der Akku geladen wird (grün).  Rechts wird die Geschwindigkeit angezeigt.  Mehr brauche ich während des Fahrens nicht.  Die Reichweitenanzeige scheint numerisch in der Mitte des Tachos (km) auf.

Einmal elektrisch über die Donau und retour

Auf der Brücke von Mautern nach Stein (bei Krems) lerne ich von meinem Beifahrer, ein Mitarbeiter von Volkswagen Birngruber, dass es vier Rekuperationsstufen gibt.  D.h. bei der Entschleunigung oder Bremsung wird die vom Elektromotor noch nicht verbrauchte Energie wieder in die Batterie (auch „Akku“ genannt) eingespeist.  Die Stufen kann ich beim Schalthebel durch Zurückziehen oder nach links und rechts schieben einstellen.  Dafür gibt es neben den gewöhnlichen Buchstaben bei der Automatik-Gangschaltung (P, N, R, D) den zusätzlichen Buchstaben „B“ für „brake“.

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Der Bildschirm in der Mittelkonsole zeigt mir an wieviel Energie ich pro Fahrminute rückgewinnen konnte.  Das Bild oben zeigt ein Diagramm mit starker und leichter Rückgewinnung von meiner Fahrt (grüne Balken).  Je höher der Balken, je höher die Energierückgewinnung.

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In einer anderen Funktion kann ich am Bildschirm sehen wieviel Energie (in Kilowattstunden – Abkürzung „kWh“ – gerechnet, vergleichbar mit Liter Benzin oder Diesel oder Kilogramm Erdgas oder Wasserstoff) ich im Durchschnitt mit meiner Fahrweise verbraucht habe.  Es steht 15,4 kWh pro 100 km.  Bei künftigen Fahrten werde ich versuchen diesen Verbrauch mehr zu ermitteln.

Das Buddy-Carsharing von Birngruber Krems

Der Mitarbeiter von VW Birngruber zeigte mir die das Buddy-Carsharing als App am Handy.  Mit der App bucht man den Zeitraum wann man das Fahrzeug benötigt.  Und, man entriegelt das Fahrzeug ebenso mit der App, setzt sich hinein und fährt los.  Jedes der VW e-Golf-Modelle hat seinen eigenen Standort mit eigener Ladesäule (die Ladesäule am Rathaus in Mautern war vom Anbieter „ella“).  Das Kabel gibt es an der Ladesäule oder man verwendet das Kabel das man im Kofferraum mitführt.  Nach der Fahrt steckt man den Stecker wieder an dieLadesäule.

Buddy hat neben den elektrischen VW e-Golf auch Nutzfahrzeuge die man auch über die App buchen kann; allerdings holt man sich vorher einen echten Schlüssel bei Birngruber ab.  Auch diese werde ich bei Bedarf einmal testen.

So stellt sich mir die Frage ob in naher Zukunft auch andere Modelle, wie der VW ID.3, irgendwann testgefahren werden kann.  Angeblich soll die Modellpalette mit elektrischem Antrieb ja erweitert werden.

Nachdem ich schon einmal einen VW e-up gefahren bin, war dies nun mein zweiter VW und ich bin wieder überzeugt worden über die Überschaubarkeit, Funktionalität und Fahrspaß.  Ich empfehle es, wer es noch nicht ausprobiert hat, sowohl das elektrische Fahren wie auch das Carsharing.  Beides hat für mich Zukunft.

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Zweite Begegnung (St. Pölten/Wien)

Dritte Begegnung (Tulln/Wien)

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